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Barcelona: Spanisch lernen in Barcelona
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Barcelona ist die Hauptstadt von Katalonien in Spanien. Ca. 120 km südlich der Pyrenäen und der Grenze zu Frankreich. Barcelona ist mit über 1,6 Mio. Einwohnern die zweitgrößte Stadt Spaniens und die größte Kataloniens. Der Anteil der in der Stadt lebenden Ausländer beträgt knapp 16%. Bezogen auf die Einwohnerzahl ist Barcelona die zehntgrößte Stadt der Europäischen Union.
Website der Stadt (English)
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Das Stadtzentrum
Das Zentrum der Stadt ist die Plaça de Catalunya, von hier aus sind zu Fuß die römischen Ruinen, die mittelalterliche Stadt und die moderne Planstadt Eixample zu erreichen, die für ihre quadratischen Häuserblocks mit den abgeschrägten Ecken und den vielen Modernisme-Bauten bekannt ist.
Im gotischen Viertel und historischen Stadtkern,
stehen heute noch zahlreiche schöne architektonische
Zeugnisse der mittelalterlichen Königs- und
Handelsstadt wie die Kathedrale der heiligen Eulàlia,
der Königsplatz (Plaça del Rei),
das Frederic-Marés-Museum und das Rathaus
(Ajuntament).
Besonders interessant für Touristen ist die Straße La Rambla eine breite Allee, die vom Zentrum zum Hafen führt. Sie ist voller Menschen bis spät in die Nacht, und es gibt dort zahlreiche Blumen- und Vogelverkäufer, Zeitungskioske, Straßenmusikanten, Akrobaten, Cafes und Restaurants. Lassen Sie sich besser nicht auf die Trickspieler ein!
Sehenswert an den Ramblas sind der bunte und lebhafte Markt Mercat de la Boqueria, der Platz Plaça Reial mit seinen Arkaden und Palmen sowie den typischen Lokalen, und das weltberühmte Opernhaus El Liceu. Am Ende der Ramblas finden Sie den Trinkbrunnen Font de Canaletes, dem nachgesagt wird, dass jeder, der einmal daraus getrunken hat, sein Herz an Barcelona verliert und sein Leben lang immer wiederkommt.
Am Ende der Promenade, am alten Hafen, steht die Statue von Christoph Kolumbus. Dort befinden sich auch die mittelalterlichen Schiffswerften, die Drassanes, die heute das Schifffahrtsmuseum Museu Marítim beherbergen.
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Der
alte Hafen beherbergt das moderne Freizeitzentrum
Maremagnum, das nebst zahlreichen Diskotheken,
Boutiquen, Kinos (u.a. ein IMAX-Kino) auch das größte
dem Mittelmeer gewidmete Ozeanarium enthält.
Barcelona wurde von den Katalanen selbst bis zur
Olympiade 1992 als "die Stadt mit dem Rücken
zum Meer" (Katalanisch: "ciutat d'esquena al mar")
tituliert. Industriegebiete versperrten Sicht und
Zugang zum Meer. Im Zuge der Organisationsmaßnahmen
für die Olympiade 1992 standen dann genügend
Gelder zur Verfügung, um die Innenstadt im
Bereich des alten Hafens und des nord-östlich
angrenzenden Küstenstreifens über den
alten Fischerstadtteil Barceloneta hinaus mit einem
breit angelegten, attraktiven Strand gegenüber
dem Meer zu öffnen.
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Barcelona und der Modernismus
Ende des 19. Jahrhunderts entstand in Barcelona
eine eigene Form des Jugendstils, die Modernisme
genannt wird. Ihr prominentester Vertreter ist Antoni
Gaudí, der in Barcelona gelebt und gearbeitet
hat. Von ihm sind zahlreiche berühmte Gebäude
zu besichtigen. Dazu zählen unter anderen die
Casa Milà (La Pedrera),
der Palau Güell, der Parc Güell,
die Casa Batlló, die Casa Vicens,
die Casa Calvet und die noch unvollendete
Kirche Sagrada Família, an der seit
1882 gebaut wird. Seit 1984 bzw. 2005 gehören
diese Bauwerke zum Weltkulturerbe der UNESCO. Seit
1997 hat Barcelona mit zwei Bauten von Lluís
Domènech i Montaner, dem Hospital de Sant
Pau und dem Palau de la Música Catalana,
weiteren Welterbe-Nachwuchs bekommen.
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Weitere Sehenswürdigkeiten
Weitere Sehenswürdigkeiten
sind vor allem die Font Màgica,
ein beeindruckender Springbrunnen großen Ausmaßes
mit Farb- und Musikuntermalung, das Museu Joan
Miró, das Museu Picasso mit
zahlreichen, weniger bekannten Werken von Pablo
Picasso, und das Museu Nacional d'Art de Catalunya,
das bedeutende romanische Wandmalereien und andere
mittelalterliche Kunstwerke enthält, oder auch
der Collserola-Turm (Fernsehturm), der Torre Telefónica
sowie der erst im Jahre 2004 fertig gestellte futuristische
Torre Agbar mit 142 m Höhe.
Eine besonder Sehenswürdigkeit
für Architekturfreunde ist der deutsche Pavillon
zur Weltausstellung 1929 dar. Eine Rekonstruktion
des Gebäudes von Ludwig Mies van der Rohe befindet
sich am Fuße des Montjuic, unterhalb des Poble
Espanyol, eines Kleinspanien, das ebenfalls
Teil des damaligen Weltausstellungsgeländes
war. Der Architekt Richard Meier entwarf das jedenfalls
architektonisch außerordentlich sehenswerte
Museu d'Art Contemporani de Barcelona (MACBA, 1992-1995)
in der Altstadt.
La Ciutadella: um die
rebellischen Katalanen besser in Schach halten zu
können, ließ Philipp V. hier 1716 eine
Zitadelle errichten. 1868 musste ein Großteil
der Anlage einem Park weichen, in dem 1888 die Weltausstellung
stattfand. Der Zoologische Garten (Parc Zoológic)
nimmt den größten Teil des Ciutadella
Parks in Anspruch.
Versäumen Sie nicht
die Luftseilbahn, die den Torre Jaume I mit dem
Torre Sant Sebastià verbindet.
Sie werden sich in Barcelona
auch nach vier Wochen nicht langweilen. Die Sprachschule
hilft Ihnen zudem mit einem schönen Freizeitprogramm.
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