Sprachreisen Blog, Erfahrungsbericht
Piccola Universita Triest
Piccola Universita Italiana Trieste - Fortbildung mit dem Erasmus+ Projekt
Teilnehmende: Andreas W. und Regina Z.
Tätigkeit/Funktion an der VHS: Kursleitende (Musik, Wein, u.a.)
Kurstage: 5
Der Flug erfolgte von Hannover über Frankfurt nach Trieste. Unsere Transfers wurden von der Sprachschule perfekt organisiert. Unterkunft war die Residencia Pui – ein kleines gut ausgestattetes Studio mit Fahrstuhl – in einer ruhigen Gegend ca. 10 Minuten von der Schule bzw. der Innenstadt entfernt.
Unser erster Weg ging in eine Enoteca, um uns mit den autochthonen Weinen vertraut zu machen. Ein neues Geschmackserlebnis.
Als Musikbegeisterte haben wir durch die Schule den Jazzclub Knulp ausfindig gemacht. Wir ergattern noch einen Katzentisch und genießen ein ausgezeichnetes Free-Jazz-Konzert mit lokalen Größen (Alipio c. Neto Quartet). Ein super Start!
Auch in Triest wird Karneval gefeiert. Wir erhalten unsere Startnummern für den bavisela di Carnivale, ein Spring-Run durch die Stadt. Wer will kann rennen, aber wir sind gewalkt – natürlich mit Kostüm und einer guten Grundlage aus dem Caffè degli Specchi an der Piazza dell‘ Unità. Abends ein weiteres musikalisches Highlight im Opernhaus Guiseppe Verdi: Der Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny - beeindruckend.
Am Montag wird´s ernst: Um 8 Uhr Rundgang durch die Sprachschule, ab 9 Uhr Unterricht. Wir sind im Italienisch Anfängerkurs und fühlen uns gut aufgehoben. Die KursleiterInnen (im Laufe der Woche waren es 9) sind immer hoch motiviert und können uns begeistern. Unsere MitschülerInnen kamen aus aller Welt: Australien, Austria, Hamburg, München, Japan, Slowenien.
Abends gab es eine ausführliche Präsentation in der Schule Alles über Triest und dann ein gemeinsames Abendessen mit allen Studierenden (15 Nationen!).
Am nächsten Tag: Unterricht, morgens von 9 bis 13 Uhr. Für uns geht es am Nachmittag noch 3 volle Unterrichtsstunden länger. Vokabular für Kochen, Singen, Wein.
Wir sind nun einen Schritt weiter, verstehen Zusammenhänge und bilden erste verständliche Sätze. Das Gruppengefühl wächst, und wir freuen uns über die gemeinsame Zeit. Am Abend ein weiteres kulturelles Highlight für uns. Ein Konzert im Teatro Mielo: Emanuele Arciule spielt Rzewski – the people united will never be defeated.
Das pädagogische Konzept wirkt. Wir haben das Gefühl, ganz viel zu lernen, und zwar spielerisch. Was sehr hilft, ist der permanente Wechsel des Lehrpersonals. Jede/r macht es ein ganz wenig anders und bringt damit Lebendigkeit in den Unterricht.
Der letzte Kurstag: Der Kopf ist voll, aber auch die letzten Lektionen genießen wir noch. Zuhause machen wir “Trieste in Cucina“, also ab in die Küche und unsere Einkäufe verarbeiten. Dazu Musik aus Triest hören… Salute!


